Lahmheiten

Als Lahmheit bezeichnet man eine Störung des physiologischen Bewegungsablaufes.
Die Bewegung fügt dem Tier Schmerzen zu, welchen wir dann an einer veränderten Bewegung, wie z.B. Humpeln oder Hinken, oder sogar an Schmerzäußerungen erkennen können.

Der Grund für eine Lahmheit ist vielfältig: Eine Verletzung, eine Blockade in der Wirbelsäule, angeborene oder erworbene Gelenksveränderungen, Muskelfehl- oder -minderentwicklung, Fehlhaltung, Fehlstellungen, fehlerhafter Beschlag, schlecht sitzender Sattel, Fremdkörper im Huf/in der Pfote uvw.

In den meisten Fällen sind die Sehnen oder Gelenke betroffen, welche je nach Schweregrad oftmals eine langwierige und geduldige Behandlung erfordern.
Schulmedizinisch werden diese meist durch Röntgen und Lahmheitsdiagnostik erkannt und bestimmt (diagnostiziert) und anschließend mit verordneter Ruhe behandelt. Die Mittel der Wahl sind meistens Schmerzmittel (Analgetika) und Entzündungshemmer (Antiphlogistika).

Tierheilpraktisch lassen sich, je nach Schweregrad, die se Behandlungen u.a. durch Akupunktur, Phytotherapie, Mineralien, Säuren und Blutegeltherapie ergänzen oder gar ersetzen.
Die Diagnose sollte jedoch eindeutig sein!

Diosa Trab