Parasiten

„Bei mir juckt es auch gleich, wenn Sie nur davon reden!“

Dies ist ein bekannter Satz, den wohl jeder kennt und auch schon mal gesagt hat Beim Thema rund um Flöhe, Läuse, Haarlinge, Milben Zecken, Würmer und co.
Diese kleinen Schädlinge tauchen das ganze Jahr über immer wieder auf und gönnen unseren kleinen Lieblingen keine Ruhe.

Wir kennen sie als Saisonauftakt und Saisonende.
Dabei spielen Wetter und Jahreszeit nur eine Nebenrolle. Der eigentliche „Verursacher“ ist viel mehr das Immunsystem der Tiere!

Ist das Immunsystem runtergefahren, z.B. durch Wetterwechsel, Krankheit etc., so erfreuen sich Parasiten über die verminderte Immunabwehr der Tiere. Die Darm- und Hautbarrieren werden aufgrund einer Milieuveräderung geringer, so dass die Tiere plötzlich an Würmern und Milben o.ä. erkranken, obwohl sie diese die ganze Zeit unbemerkt und ohne Schäden davon zu tragen auf bzw. in sich tragen.

Parasiten gehören zur ganz normalen physiologischen Flora dazu. Die Haut ist dicht besiedelt und selbst der gesündeste Hund trägt bestimmt, trotz regelmäßiger Entwurmung, einen Wurm in sich. Dies ist auch nicht schlimm, denn durch sie wird unser Immunsystem trainiert und es werden z.B. weniger Allergien entwickelt.

Ist das Tier nun erkrankt, nützt es nichts, diese Parasiten einfach nur abzutöten, um weitere Erkrankungen zu verhindern, sondern es muss nun vor allem das Immunsystem wieder aufgebaut und erhalten werden. Zudem müssen die natürlichen Milieus auf der Haut und im Darm wieder hergestellt werden.

Herrscht im Tier diese „Ordnung“ wieder, so sinkt auch die Wahrscheinlichkeit für das Tier (wieder), an Parasiten zu erkranken.

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