Akupunktur

 

Die Akupunktur ist neben Diätetik, Phytotherapie und Qui-Gong eine
der Grundsäulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Die TCM kann man wohl beinahe als älteste alternative Heilmethode
bezeichnen. Das Besondere an der chinesischen Medizin ist: Die Ärzte
wurden damals bezahlt, solange der Patient gesund war und kam nicht
erst zum Einsatz, wenn die Menschen erkrankten.

Die Akupunktur befasst sich mit dem Einklang von Yin und Yang und
dem Qui, welches durch unsere Körper fließt. Das Qui fließt durch 8
Hauptmeridiane, 7 Nebenmeridiane und einige Sonderpunkte. In einem
regelmäßigen 24 Stundenrhythmus passiert das Qui die Organe,  so dass
diese „Hoch- und Tiefzeiten“ besitzen. Dabei sind sie den fünf Elementen
Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall zugeordnet.

Zudem wird der Organismus Tier bzw. Mensch als Teil eines Ganzen
betrachtet, so dass z.B. auch die Jahreszeiten berücksichtigt werden.
Es müssen die Ursprünge der Krankheit behandelt werden und nicht
lediglich die Symptome. Ein Grundsatz, der traurigerweise schon viel
an Bedeutung verloren hat.
Befinden sich Yin und Yang und somit das Qui nicht mehr im Einklang,
so kommt es zu Krankheiten. Über die Stimulation bzw. Hemmung des
Quiflusses mittels Akupunkturnadeln wird der Regelkreislauf wieder
hergestellt. Dabei finden über 400 Akupunkturpunkte Verwendung.

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pferd

Leitbahnenverlauf am Pferd
(Quelle: Krokowski, C.: Taschenkompendium Tierakupunktur)