Kinesiotaping

 

IMG_15821990er kam diese Therapieform von Dr.Kaze auch nach Deutschland und findet seitdem immer mehr Anklang bei Physiotherapeuten und erhält auch immer mehr Einzug in der Tiermedizin und Tiertherapeuten.

Die Tapes werden aus Baumwolle hergestellt, sodass eine Luft- und Flüssigkeitszirkulation gewährleistet ist. Zudem erhalten die Tapes dadurch Dehnbarkeit und Elastizität, so dass sie wie eine zweite Haut aufliegen. Auf der Rückseite befindet sich ein Sinusförmig aufgetragener temperatursensitiver, hypoallergener Kleber.

Das Kinesiotaping soll nicht der Immobilisation von Strukturen dienen, sondern die Mikrozirkulation des Gewebes verstärken.

  • Unterstützung Heilungsprozesse
  • Verbesserung Lymphzirkulation
  • Schmerzreduktion
  • Druckentlastung
  • Verbesserung / Entspannung der Muskelfunktion
  • Energetische Behandlung

Obwohl das Tape nicht wie beim Menschen direkt auf der Haut aufliegt, erfolgt jedoch eine indirekte Reizübertragung bei Tieren über das Fell. Durch Bewegung der Haarwurzeln übertragen diese einen Reiz an Neuropropriorezeptoren in der Haut, wodurch diese stimuliert werden. Dies führt je nach Anwendungsgebiet zu einer Entspannung, Anspannung, erhöhte Mirkozirkulation usw.

Die Anwendungsgebiete des Tapings erweitern sich ständig und finden nicht nur mehr in der Sporttherapie ihr Zuhause, sondern wird u.a. bei folgenden Indikationen eingesetzt:

  • Schwellung, Ödeme, Hämatome, Gelenksgallen
  • Gestörter Lymphabfluss
  • Narbenbehandlungen
  • Muskelverspannungen
  • Sehnenproblematik
  • Beim Rind z.B. bei Matitis
  • uvm

Bei der energetischen Behandlung spielen die Farben der Tapes eine besondere Rolle, da rot z.B. wärmend und blau kühlend wirkt. Gelb und grün hingegen sorgen eher für eine Balance des Qi.

Kombinieren lässt sich das Kinesiotaping mit jeder anderen Therapiemethode, besonders ergänzt es sich dabei jedoch mit der Akupunktur, da die Meridianverläufe und Triggerpunkte gut mit einbezogen werden können.